Schlagende Staatsanwältin ist für Ermittlungsverfahren verantwortlich
Pressemitteilung vom 13.10.2009
Die Lünch-Justiz-Methodik der Staatsanwaltschaft Klagenfurt zeichnet sich nach und nach in einem deutlich werdenden Bild ab. Am 1. Juni 2006 vergriff sich die unter Alkoholproblemen leidende Staatsanwältin Andrea Zelloth-Jannach während der Vernehmung im Gerichtssaal - und vor den Augen von Richter Manfred Herrnhofer - an einem wehrlosen Kind.
Später klassifiziert Volksanwalt Ewald Stadler - aufgrund einer Beschwerde der Mutter vom 15.07.2006 - dieses Vorgehen als klaren Missstand - er beweist Mumm.
Die nötige Sachstärke hingegen sucht man bei den KollegInnen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt vergebens, und stellt man dort sämtliche Ermittlungen gegen die Suchtkranke - vielleicht aus Mitleid - ein.
Am 31.08.2006 begleitet Journalist Stephan Pfeifhofer alias DSP DSA Stephan Tiefenbacher das Kindopfer zum nächsten Gang vor Gericht. Die vom Obersten Gerichtshof angeordnete Einvernahme in Zusammenhang mit einem Missbrauchsprozess soll wiederholt werden. Erneut leitet Richter Manfred Herrnhofer den Vorsitz - vor seinen Augen war es am 01.06.2006 zu den tätlichen Übergriffen gekommen.
Im Herbst 2006 sieht sich SPÖ Amtsmandatarin Christine Gaschler-Andreasch in ihrer Funktion als UAL der Jugendwohlfahrt Kärnten zur Anzeigenerstattung gegen Stephan Pfeifhofer und weitere Personen veranlasst. Niemand geringerer als die schlagende Staatsanwältin Andrea Zelloth-Jannach eröffnet den Ermittlungsakt.
Drei Jahre später - bisweilen mussten vier Staatsanwälte eine Befangenheitsanzeige erstatten - tritt als vorsitzender Richter im Strafprozess gegen Stephan Pfeifhofer erneut Manfred Herrnhofer auf den Plan.
Obskur oder Zufall, vielleicht soll das jüngste Gericht gar den bohrenden Nordtiroler aus dem Weg räumen. Zu bedenken aber ist, dass das Landesgericht Klagenfurt mitsamt der Staatsanwaltschaft immer dieselben Akteure ins Rennen schickt. Aus Personalmangel wohl kaum.
Aus den Akten:
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| Auszug Vernehmungsprotokoll vom 01.06.2006 |
Volksanwalt Ewald Stadler schreibt:
(auszugsweise)
Aus den Akten:
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| Auszug Vernehmungsprotokoll vom 31.08.2006 |
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